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Das erfolgreichste Projekt für Neonaziaussteiger TEST

Seit Jahren ist es ein Ärgernis: Staatlich-offiziell gibt es 58 Tote rechtsextremer Gewalt nach der Wende - nach Recherchen von Journalist/innen und der Amadeu Antonio Stiftung sind es mindestens 182. An dieser Diskrepanz will nun die Aussteigerinitiative EXIT und der "Aktionskreis ehemaliger Rechtsextremisten" rütteln und startet eine Aktion auf Facebook und Petitiononline.de mit dem Ziel, dass alle Todesopfer rechtsextremer Gewalt als solche anerkannt werden.
EXIT-Deutschland wurde im Herbst 2000 nach einem schwedischen Vorbild von Bernd Wagner und dem ehemaligen Rechtsextremisten Ingo Hasselbach, mit Hilfe der stern-Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“ gegründet. EXIT hilft beim Ausstieg aus der Neonaziszene.
Allein 2011 half EXIT Deutschland 52 Personen beim Ausstieg aus der Neonaziszene – sechs davon sind Frauen. Die stern-Aktion unterstützte EXIT bei dieser Arbeit.
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Rock für Deutschland


Mit einem trojanischen Shirt hat EXIT-Deutschland für Aufsehen in der rechtsextremen Szene gesorgt. Auf dem Rechtsrockfestival „Rock für Deutschland“ am 6. August in Gera hat die Organisation T-Shirts verteilen lassen, die erst in den eigenen vier Wänden ihre wahre Absicht offenbarten.

Von Nora Winter

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Spreelichter

Mit weißen Masken treiben die „Unsterblichen“ vor allem in Südbrandenburg ihr Unwesen. Sind sie ein neuer Trend in der Neonaziszene? Dazu befragten wir Fabian Wichmann von der Neonaziaussteiger-Organisation EXIT-Deutschland.

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EXIT-Deutschland
Postfach: 76 01 12, 10382 Berlin
Fax|Voice: 03212 1745890

e-Mail: info[at]exit-deutschland.de
Tel.: 0177 240 4592

www.exit-deutschland.de

Exit

Wenn die Neonazi-Aussteigerin und ihre Kinder aufgespürt werden, haben sie nichts Gutes zu erwarten. Denn sie hat das Schlimmste getan, was ein "Kamerad" tun kann: Sie hat Verrat begangen. Die Aussteigerin wurde durch EXIT betreut und arbeitet heute für die Aussteigerinitiative. Ein Interview. Wir haben die Mittdreißigerin an einem geheimen Ort getroffen. Den Namen nennt die Redaktion aus Sicherheitsgründen nicht.

Von Annette Rollmann