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Pogrom
Aktuell
Neue Studie zeigt erschreckende Ergebnisse: Wo im Mittelalter Juden verfolgt wurden, waren die Nazis später besonders stark.
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(rechtsextreme) Publikationen

Die Vielzahl rechtsextremer Zeitungen und Zeitschriften sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die meisten Publikationen nur in sehr kleiner Auflage erscheinen und keine größere Breitenwirkung entfalten. Hauptsächlich dienen die Periodika der Kommunikation innerhalb der rechten Gruppierungen, auch wenn es vermehrt Bemühungen gibt, sich an Leser außerhalb der eigenen Zielgruppe zu wenden. Im Mittelpunkt steht der Gedankenaustausch ebenso wie die Selbstvergewisserung und Schulung.

Archiv

Opferberatungsstellen beklagen vielfach die mangelnde Sensibilität gegenüber Menschen, die Opfer rechter Gewalt werden. In der öffentlichen Wahrnehmung liegt der Fokus meist auf den Tätern, die Betroffenen werden kaum beachtet. Betroffene schildern den Beratungsstellen häufig, dass sie sich von der Polizei nicht ernst genommen fühlen oder ihnen sogar eine Mitschuld an dem Angriff unterstellt werde. In der aktuellen Studie „Opfer rechtsextremer Gewalt“ schildern Betroffene wie sie sowohl Täter als auch Polizei während und nach einem Angriff wahrnahmen und wie ihr Leben oftmals mit der Unterstützung von Opferberatungsstellen weiterging.
Eine neue Broschüre der Bildungsstätte Anne Frank gibt kompetente Anregungen und Denkanstöße, wie in der pädagogischen Arbeit angemessen auf Antisemitismus reagiert werden kann.
Das Hörbuch „Als Kind wünschte ich mir goldene Locken“ versammelt Gespräche mit elf Überlebenden der Shoah. Die Journalistin Magdalena Kemper sprach mit ihnen über ihr wechselvolles Leben, über Verfolgung, Verlust und Neubeginn. Entstanden ist ein außergewöhnliches und bewegendes Hörbuch.
Susan Arndts Neuerscheinung ist ein gelungenes Handbuch zum Thema Rassismus, weil es mit lebensnahen Beispielen erklärt ohne dabei den Anspruch auf Endgültigkeit zu erheben.
Der Rechtsextremismus von heute gibt sich hip, cool und vor allem anschlussfähig. Eine moderne Erlebniswelt, die ihren menschenverachtenden Kern selten auf den ersten Blick offenbart und eine Herausforderung für die Bildungsarbeit darstellt. Ein neuaufgelegtes Buch hat sich dieser Aufgabe gestellt.