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EXIT

Seit Jahren ist es ein Ärgernis: Staatlich-offiziell gibt es 58 Tote rechtsextremer Gewalt nach der Wende - nach Recherchen von Journalist/innen und der Amadeu Antonio Stiftung sind es mindestens 182. An dieser Diskrepanz will nun die Aussteigerinitiative EXIT und der "Aktionskreis ehemaliger Rechtsextremisten" rütteln und startet eine Aktion auf Facebook und Petitiononline.de mit dem Ziel, dass alle Todesopfer rechtsextremer Gewalt als solche anerkannt werden.
Ab 19. Januar 2012 wird der Film "Kriegerin" in den Kinos laufen. Es gibt einige Filme über Neonazis. Doch Regisseur Davin Wnendt hat seinen Blick auf Frauen in der Szene gerichtet. Wir sprachen mit ihm über seine Motivation, Kritik und Klischees.
Allein 2011 half EXIT Deutschland 52 Personen beim Ausstieg aus der Neonaziszene – sechs davon sind Frauen. Die stern-Aktion unterstützte EXIT bei dieser Arbeit.
Am kommenden Freitag, den 2. Dezember, rocken Udo Lindenberg und Freunde in Jena gegen rechte Gewalt. Im Interview mit Uli Hauser von stern.de spricht Lindenberg Klartext.
EXIT-Deutschland wurde im Herbst 2000 nach einem schwedischen Vorbild von Bernd Wagner und dem ehemaligen Rechtsextremisten Ingo Hasselbach, mit Hilfe der stern-Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“ gegründet. EXIT hilft beim Ausstieg aus der Neonaziszene.